Eva Pusztai-Fahidi

Eva Pusztai-Fahidi (* 1925 in Debrecen, Ungarn) wurde am 14. Mai 1944 mit ihrer Familie in Viehwaggons in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert und dort auf der Rampe von Josef Mengele selektiert. Éva Fahidis zehnjährige Schwester Gilike und ihre Mutter wurden sofort vergast, ihr Vater Dezső wurde Opfer der Haftbedingungen. Fahidi wurde nach sechs Wochen aus dem Konzentrationslager Auschwitz zur Zwangsarbeit für die Sprengstoffwerke Allendorf und Herrenwald in das KZ-Außenlager Münchmühle des KZ Buchenwald überstellt. Bei Kriegsende 1945 konnte sie bei einem Todesmarsch entkommen.

Stellungnahme zum Gröning-Verfahren vom 21.04.2015

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